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Feuerverzinkung oder Pulverbeschichtung?

Feuerverzinkung bietet Langzeitschutz, Pulverbeschichtung Designfreiheit - wir helfen bei der Wahl.

MV Renner Team25. November 20251 Min.

Zwei Verfahren, unterschiedliche Stärken

Feuerverzinkung und Pulverbeschichtung sind die beiden wichtigsten Korrosionsschutzverfahren für Stahl. Jedes hat seine spezifischen Vor- und Nachteile, die je nach Anwendungsfall unterschiedlich ins Gewicht fallen.

Feuerverzinkung: Der Klassiker für den Außenbereich

Beim Feuerverzinken wird das Bauteil in flüssiges Zink (ca. 450°C) getaucht. Es entsteht eine metallurgisch gebundene Zinkschicht, die auch bei Beschädigungen weiterhin kathodisch schützt. Die Schichtdicke beträgt 50-100 µm. Ideal für Stahlkonstruktionen im Freien, wie Geländer, Masten oder Brücken.

Pulverbeschichtung: Design und Chemikalienbeständigkeit

Die Pulverbeschichtung bietet eine große Farbauswahl, glatte Oberflächen und gute Beständigkeit gegen Chemikalien und UV-Strahlung. Die Schichtdicke liegt bei 60-120 µm. Sie ist die erste Wahl für Maschinenverkleidungen, Gehäuse und sichtbare Bauteile.

Kombination möglich: Duplex-System

Die Kombination aus Feuerverzinkung und Pulverbeschichtung (Duplex-System) vereint die Vorteile beider Verfahren: Der Zinkuntergrund bietet kathodischen Schutz, die Pulverbeschichtung schützt das Zink vor Korrosion und ermöglicht Farbgestaltung. Die Lebensdauer wird so vervielfacht.

Kategorie

Oberflächentechnik

Schlagwörter

FeuerverzinkungPulverbeschichtungKorrosionsschutzVergleich

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