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DXF oder STEP: Welches CAD-Format für welchen Fertigungsschritt?

Erfahren Sie, wann Sie DXF für den Laserzuschnitt und wann Sie STEP für 3D-Modelle verwenden sollten.

MV Renner Team14. März 20262 Min.

Der Irrglaube vom universellen Dateiformat

In der industriellen Blechbearbeitung ist Zeit ein kritischer Faktor. Oft verzögert sich der Produktionsstart nicht an der Maschine, sondern bereits bei der Prüfung der angelieferten CAD-Daten. Ein häufiger Fehler: Das falsche Dateiformat für den jeweiligen Fertigungsschritt.

DXF: Der Standard für den 2D-Laserzuschnitt

Das DXF-Format (Drawing Exchange Format) ist ideal für das reine 2D-Laserschneiden. Es liefert der Maschine die exakten Vektoren, an denen der Laser entlangfahren muss. Wichtig hierbei: Die DXF-Datei darf keine Splines, offene Konturen oder überlagerte Linien enthalten, da dies zu Fehlermeldungen in der CAM-Software führt. Es gilt: Je sauberer die Vektoren, desto schneller der Schnitt.

STEP: Unverzichtbar für Abkantungen und Baugruppen

Sobald ein Blech gekantet (gebogen) werden muss oder es sich um eine mehrteilige Baugruppe handelt, ist das STEP-Format (.stp) zwingend erforderlich. Nur so können wir Biegeradien, Materialstärken und Kollisionen im Vorfeld am Computer simulieren. Senden Sie uns für komplexe Kantteile daher immer ein 3D-Modell als STEP und idealerweise zusätzlich eine PDF-Zeichnung für die spezifischen Fertigungstoleranzen.

Kategorie

Konstruktion & DfM

Schlagwörter

CADDXFSTEPKonstruktionBlechbearbeitung

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